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Verkehrsunfallbilanz für Wuppertal, Remscheid und Solingen

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Verkehrsunfallbilanz für Wuppertal, Remscheid und Solingen
Jährlich präsentiert das Polizeipräsidium Wuppertal die Verkehrsunfallbilanz des Bergischen Städtedreiecks.

Im Downloadbereich finden Sie unsere Berichte aus den Jahren 2007 bis 2019.

Jahresverkehrsbericht  2019

 

Polizeipräsident Markus Röhrl und die Leiterin der Direktion Verkehr Tanja Veljovic stellten im Rahmen einer Pressekonferenz den Jahresverkehrsbericht 2019 vor. Hierbei standen sie regionalen Medienvertretern Rede und Antwort zu den aktuellen Zahlen und gaben einen Ausblick in das laufende Jahr 2020.

Zu Beginn beschrieb Polizeipräsident Markus Röhrl seine eigene Wahrnehmung im Straßenverkehr: „Die Straßen werden immer voller und der Verkehr immer hektischer. Genau aus diesem Grund ist und bleibt die Verkehrsunfallbekämpfung eine tragende Säule der polizeilichen Arbeit.“

Verunglücktenhäufigkeitszahl - Anzahl der Verunglückten pro 100.000 Einwohner

Tanja Veljovic zeigte sich positiv gestimmt angesichts der Entwicklung der Verunglücktenhäufigkeitszahl. Mit 331 liegt das bergische Städtedreieck deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 436. Damit belegt das PP Wuppertal Platz vier von 47 Behörden.

Verkehrsunfallfluchten

Zwar konnten 62 % aller Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden aufgeklärt werden. Gleichwohl stieg die Gesamtzahl aller Verkehrsunfallfluchten um 203 (+ 3,4 %) auf insgesamt 6123 Fluchten an. In diesem Zusammenhang betonte Veljovic, dass das Team in Remscheid bei den Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden mit einer Aufklärungsquote von 94% positiv hervorstach.

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern

Nicht erfreulich ist die Entwicklung der Verkehrsunfälle mit verunglückten Kindern. So wurden 2019 auf den Straßen in Wuppertal, Remscheid und Solingen insgesamt 216 Kinder verletzt. Das bedeutet eine Steigerung zum Vorjahr von 11,3 %.
Hierbei zeigt sich der Schulweg aber nicht als übermäßig gefährlich. „Kinder lernen auf dem Rücksitz im Auto der Eltern keine Verkehrskompetenzen“, mahnte Tanja Veljovic. Sie betonte, wie wichtig es ist, dass Kinder lernen, sich selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen.

Verunglückte Rad- und Pedelecfahrende

Trotz des Umstands, dass immer mehr Verkehrsteilnehmer auf das Fahrrad umsteigen, ist die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer mit einem Minus von 39 Fällen (- 17,6 %) rückläufig. 2018 wurden noch 222, im Jahr 2019 lediglich 183 Fahrradfahrer verletzt.
Bei der Zahl der verletzten Pedelecfahrer ist kaum eine Veränderung zu erkennen -  obwohl die Verkaufszahlen von Fahrrädern mit Elektrounterstützung im bergischen Städtedreieck deutlich angestiegen sind. Hier befindet sich das PP Wuppertal auf einem guten vierten Platz im Landesvergleich.

Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang

Im vergangenen Jahr sind insgesamt 13 Personen tödlich verunglückt. Das sind sechs Personen mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Sieben der getöteten Personen waren als Fußgänger, drei in einem Pkw, zwei als Motorradfahrer und eine als Radfahrer unterwegs.

Ausblick auf Schwerpunkte im Jahr 2020

Mit Blick auf die Maßnahmen der Verkehrsüberwachung kann festgestellt werden, dass diese im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2018 mit 3,5 % leicht rückläufig sind. Hier wünscht sich Veljovic mit allen beteiligten Kräften das Niveau des Vorjahres zu erreichen.

Besonders Kinder sollen als aktive Verkehrsteilnehmer in der Präventionsarbeit mehr in den Fokus rücken.

Auch wenn im bergischen Städtedreieck keine ausgeprägte Poser- bzw. Tunerszene vorhanden ist, werden die Hinweise und Klagen der Bevölkerung ernst genommen und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen.

 

Im Downloadbereich rechts finden Sie den Jahresverkehrsbericht aus 2019.