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Verkehrsunfallbilanz für Wuppertal, Remscheid und Solingen

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Verkehrsunfallbilanz für Wuppertal, Remscheid und Solingen
Jährlich präsentiert das Polizeipräsidium Wuppertal die Verkehrsunfallbilanz des Bergischen Städtedreiecks.

Im Downloadbereich finden Sie unsere Berichte aus den Jahren 2007 bis 2018.

Jahresverkehrsbericht  2018

Das Bergische Städtedreieck gehört weiterhin zu den verkehrssichersten städtischen Regionen in NRW

 

Am 27.02.2019 stellten Polizeipräsident Markus Röhrl und die Leiterin der Direktion Verkehr, PORin Tanja Veljovic, im Rahmen einer Pressekonferenz den Verkehrsjahresbericht 2018 vor.

Gesamtzahl der Verkehrsunfälle minimal unter dem Landestrend

Der Polizei im Bergischen Städtedreieck ist es im vergangenen Jahr in vielen Bereichen gelungen, das polizeiliche Ziel „Verkehrsunfallbekämpfung“ zu erreichen, wenngleich sich die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle leicht um 0,9 % auf insgesamt 25.152 erhöht hat. Damit liegt das PP Wuppertal knapp unter dem Landestrend, der einen Anstieg von 1 % ausweist.

Verunglücktenhäufigkeitszahl

Erfreulich ist, dass die Verunglücktenhäufigkeitszahl (Anzahl der Verunglückten pro 100.000 Einwohner) mit 345 insgesamt sehr gut ist und erheblich unter dem Landesschnitt mit 446 liegt. Damit liegt das PP Wuppertal auf Platz 3 (von 47 Kreispolizeibehörden), hinter dem Spitzenreiter PP Bochum und dem Landrat Ennepe Ruhr-Kreis.

Verkehrsunfälle unter der Beteiligung von Kindern

Auch hier ist erfreulich, dass erneut weniger Kinder, insgesamt 194 (im Jahr 2017 waren es 205), auf den Straßen in Wuppertal, Remscheid und Solingen verunglückten. Bei der Verunglücktenhäufigkeitszahl liegt das PP Wuppertal hier auf Platz 9 im Land.

Verkehrsunfälle mit Senioren

Über dem Landestrend (Anstieg um 9,6%) liegt die Zahl der verunglückten Senioren. Hier stieg die Fallzahl der Verkehrsunfälle unter der Beteiligung von Menschen über 65 Jahre um 15,4% auf insgesamt 292.

Verkehrsunfälle mit Fußgängern    

Obwohl sich die Polizei im Bergischen Städtedreieck bei den Verkehrsunfällen mit Fußgängern auf Platz 38 im Land befindet, ist hier eine klare Verbesserung erkennbar, denn im Vorjahr belegte das PP Wuppertal noch Platz 44. So gelang es im Jahr 2018, die Gesamtzahl der verunglückten Fußgänger von 397 auf 336 zu reduzieren.

Verunglückte Rad- und Pedelecfahrende

Trotz eines Anstiegs auf 222 bei der Zahl der Verunglückten in der Gruppe der Radfahrenden belegt das PP Wuppertal im Landesranking der Verunglücktenhäufigkeitszahl Platz 3. Der deutliche Anstieg der Pedelecfahrenden insgesamt macht sich auch bei der Zahl der Verunglückten bemerkbar, hier musste ein Anstieg auf insgesamt 35 im Bergischen Städtedreieck verzeichnet werden (2017: 22).

Tödliche Verkehrsunfälle

Insgesamt sank die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Bereich des PP Wuppertal von 9 im Jahr 2017 auf 7 im Jahr 2018, während das Land eine Zunahme um 1,2% verzeichnete.

Aufklärungsquote der Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden

Trotz einer Verringerung im Vergleich zum Vorjahr um 6 % klärte die Polizei im Bergischen Städtedreieck 63,1%, also weiterhin mehr als die Hälfte der Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden, auf.    

Hauptunfallursache Abbiegen/Wenden

Mit großem Abstand ist die Unfallursache Nr. 1 im PP Wuppertal im Bereich der Verkehrsunfälle mit Personenschaden das Abbiegen und Wenden. 815 der Unfälle mit Verletzten oder getöteten Personen waren auf Fehler hierbei zurückzuführen, insbesondere in Kombination mit Fußgängern und/oder Radfahrenden. Im Rahmen der Verkehrsüberwachung wurden Verstöße in den Bereichen Abbiegen/Wenden und Vorfahrt/Vorrang rund 8.000mal geahndet.