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Die Schule beginnt: Tipps für Eltern und Kinder

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Die Schule beginnt: Tipps für Eltern und Kinder
Für tausende Kinder im Bergischen Städtedreieck hat ein neues Schuljahr begonnen. Darunter befinden sich auch zahlreiche i-Dötzchen, die nun in ein ganz neues Abenteuer starten.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Schulbeginn sollte für alle Verkehrsteilnehmer Anlass zur besonderen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sein.

Auch die Polizei im Bergischen Städtedreieck legt in den kommenden Wochen ein besonderes Augenmerk auf unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer. Gerade im Bereich von Schulen und auf stark frequentierten Schulwegen wird sie präsent sein und u.a. auch Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen.

 Liebe Erwachsene, bedenken Sie: „Kinder sind Kinder“

Gerade Schulanfänger sind im Straßenverkehr meist noch unsicher und reagieren anders, als erfahrene Verkehrsteilnehmer. Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten.

 

Tipps zum Schulbeginn

  • Schulweg üben

Suchen Sie sich den sichersten Schulweg aus und üben Sie zusammen mit Ihrem Kind. Tauschen Sie auch einmal die Rollen und lassen Sie sich von Ihrem Kind führen. Dadurch erkennen Sie am besten, wo das Kind noch unsicher ist.

  • Der sichere Schulweg

Denken Sie daran, der kürzeste Weg muss nicht immer der sicherste sein. Nutzen Sie alle möglichen Überquerungshilfen für Ihr Kind, wie Zebrastreifen und Verkehrsampeln oder Überwege, an denen ihrem Kind beim Überqueren der Straße durch Schülerlotsen oder durch Schulweghelfer geholfen wird. Erkundigen Sie sich auch bei ihrer Schule nach dem aktuellen Schulwegplan.

  • An richtiges Verhalten gewöhnen

Achten Sie bitte immer auf ein gleichbleibendes Verkehrsverhalten, wenn Sie Ihr Kind begleiten; es wird dem Kind dann zur Gewohnheit. Überprüfen Sie auch später, ob Ihr Kind das Eingeübte beachtet.

  • Fehler anderer Verkehrsteilnehmer

Erläutern Sie Ihrem Kind falsches Verkehrsverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Zeigen Sie ihm, wie man es richtig macht.

  • Haben Sie Geduld

Die kindliche Auffassungsgabe ist begrenzt. Darum können Sie Ihrem Kind nicht alle richtigen Verhaltensweisen an einem Tag beibringen. Investieren Sie daher viel Geduld.

  • Eile verleitet zur Unachtsamkeit

Bitte schicken Sie Ihr Kind rechtzeitig zur Schule. Zeitnot und Hetze führen zu falschem Verhalten und erhöhen das Unfallrisiko.

  • Mit dem Schulbus zur Schule

Unfälle ereignen sich auch häufig, wenn sich die Kinder beim Warten auf den Bus mit Spielen die Zeit vertreiben. Sie sollten auf diese Gefahr besonders hinweisen. Üben Sie mit Ihrem Kind auch, wie es nach dem Aussteigen sicher die Straße überqueren kann, nämlich erst dann, wenn der Bus weg und die Sicht wieder frei ist. Viele Unfälle passieren dadurch, dass Kinder hinter haltenden Bussen unvermittelt die Fahrbahn überqueren.

  • Die Fahrt im Pkw

Beachten Sie bitte die vor den Schulen eingerichteten Haltverbotszonen. Sie wurden zur Sicherheit Ihrer Kinder eingerichtet. Nutzen Sie zum Ein-und Aussteigen Parkflächen im Schulumfeld.
Lassen Sie Ihr Kind nur auf der dem Verkehr abgewandten Seite ein- und aussteigen.
Halten Sie Ihren Pkw so an, dass Ihr Kind die Fahrbahn möglichst nicht überqueren muss.
Außerdem dürfen Sie Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, in Ihrem Pkw auf den Vorder- oder Rücksitzen nur mitnehmen, wenn amtlich genehmigte und geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden.

  • Sehen und gesehen werden

Ihr Kind muss lernen, selbst zu "sehen", wenn es die Fahrbahn betritt.
Durch auffällige, farbige und helle Kleidung wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern schneller und besser gesehen. Denken Sie daran, dass das Sichtfeld Ihres Kindes um ein Drittel kleiner ist als bei Erwachsenen.

  • Selbst Vorbild sein

In der Schule lernt Ihr Kind, wie es sich im Straßenverkehr verhalten soll. Bitte gehen Sie stets mit gutem Beispiel voran. Sie schaden sonst den Bemühungen um die Sicherheit Ihres Kindes.

Wir wünschen allzeit einen unfallfreien Schulweg!