Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Betrüger geben sich als Polizisten aus

LKA NRW warnt vor falschen Polizeibeamten
Betrüger geben sich als Polizisten aus
In den vergangenen Tagen gab es im Bergischen Städtedreieck massenhaft Anrufe von Betrügern. Mit unseren Tipps können Sie sich schützen.
Öffentlichkeitsarbeit
  • Falls in Ihrem Telefondisplay die Nummer der Polizei (110) ggf. mit Vorwahl erscheint, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei.
  • Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in ihrem Display.
  • Neuerdings rufen die Betrüger auch mit der Behördennummer der Polizei Wuppertal an, die mit 0202/284... beginnt.
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Nutzen Sie auf keinen Fall die Rückwahltaste und wählen Sie keine Vorwahl vor der Notrufnummer. Schildern Sie der Polizeileitstelle den Sachverhalt.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür. Im Zweifelsfall ziehen Sie immer eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Betrüger agieren äußerst geschickt und wechseln auch ihre Methode. Sie geben sich nicht nur als Polizisten aus, sondern unter Umständen auch als Staats- oder Rechtsanwälte. Sie behaupten, ein Enkel, ein Angehöriger oder Bekannter zu sein, der in eine finanzielle Notlage geraten ist. Oder sie verschaffen sich Zutritt zu Ihrem Haus, indem sie vorgeben, Mitarbeiter der Telekom, der Stadtwerke oder sonstiger Institutionen zu sein.

Es gibt zahlreiche Varianten, wie Straftäter versuchen, ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.